Eine Baustraße ist eine temporäre Verkehrsfläche, die Baufahrzeugen während der Bauzeit eine tragfähige Zufahrt bietet. Auf weichem Untergrund besteht sie typischerweise aus Trennvlies, Geogitter oder Geozellen und einer Schottertragschicht. Die Tragfähigkeit wird über den Verformungsmodul Ev2 im Plattendruckversuch nachgewiesen, nach Bauende wird sie zurückgebaut oder als Unterbau in die spätere Verkehrsfläche integriert.
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Eine Behelfsbrücke ist ein zeitlich befristetes Brückenbauwerk, das den Verkehr während Ersatzneubau, Instandsetzung oder im Katastrophenfall aufnimmt. Sie besteht aus vorgefertigten, wiederverwendbaren Tragelementen, wird in kurzer Zeit montiert und nach Lastklassen der DIN 1072 beziehungsweise dem Lastmodell LM1 der DIN EN 1991-2 nachgewiesen.
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Die Bentonitmatte ist eine geosynthetische Tondichtungsbahn aus Natriumbentonit zwischen zwei Geotextilien. Im gequollenen Zustand dichtet sie mit Durchlässigkeiten unter 5 × 10⁻¹¹ m/s, heilt kleine Fehlstellen selbst und ersetzt mineralische Dichtungsschichten in Deponien und im Wasserbau.
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Bewehrte Erde ist ein Verbundkörper aus verdichtetem Boden und zugfesten Geokunststofflagen im Reibungsverbund. Solche KBE-Konstruktionen ermöglichen steile Geländesprünge ohne massive Betonwand, werden lagenweise mit Abständen von 30 bis 60 cm eingebaut und nach EBGEO bemessen.
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Bodenstabilisierung fasst Verfahren zusammen, mit denen ein wenig tragfähiger Boden dauerhaft belastbar gemacht wird, entweder mit Bindemitteln wie Kalk und Zement oder mechanisch mit Geogittern und Geozellen. Der Nachweis erfolgt über Verformungsmodul und CBR-Wert nach den Vorgaben der ZTV E-StB.
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Bodenverbesserung bezeichnet Maßnahmen, die einen wenig tragfähigen oder zu feuchten Boden einbau- und verdichtungsfähig machen. Grundlage sind die ZTV E-StB, der Nachweis erfolgt über Verformungsmodul und Verdichtungsgrad nach vorheriger Eignungsprüfung.
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Eine Bogenbrücke trägt die Lasten überwiegend als Druckkräfte entlang der Bogenachse zu den Kämpfern und erzeugt dabei horizontalen Bogenschub. Als Wellstahlprofil mit Erdüberdeckung wirkt sie als Boden-Stahl-Verbundbauwerk und wird nach RE-ING geplant sowie nach DIN 1076 geprüft.
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Böschungssicherung umfasst alle Maßnahmen, die künstlich hergestellte Böschungen an Dämmen und Einschnitten gegen Oberflächenerosion und Böschungsbruch sichern. Eingesetzt werden ingenieurbiologische Bauweisen, Erosionsschutzmatten, Geozellen, Gabionen und bewehrte Erde. Die Standsicherheit wird mit Böschungs- und Geländebruchberechnungen nach DIN 4084 nachgewiesen, die Wahl des Verfahrens richtet sich nach Neigung, Bodenart, Wasser und verfügbarer Fläche.
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Brückenbau umfasst Planung, Bemessung, Ausführung und Erhaltung von Bauwerken, die Verkehrswege über Hindernisse führen. Maßgebend sind die Eurocodes DIN EN 1990 bis DIN EN 1997, die Richtlinien RE-ING und ZTV-ING sowie die wiederkehrende Bauwerksprüfung nach DIN 1076 über eine Nutzungsdauer von 100 Jahren.
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Die Brückensanierung umfasst Instandsetzung und Verstärkung bestehender Brücken auf Grundlage der Bauwerksprüfung nach DIN 1076 und der Zustandsnoten nach RI-EBW-PRÜF. Erhaltung und Ausführung regeln RI-ERH-ING und ZTV-ING. Ob saniert oder ersetzt wird, entscheiden Restnutzungsdauer, Tragfähigkeit gegenüber heutigen Lasten und Lebenszykluskosten; kleine Brücken lassen sich auch durch vorgefertigte Bauwerke mit kurzer Bauzeit ersetzen.
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