Glossar

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Begriffe und Definitionen für die deutsche Website.


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A

Abflussbeiwert — StormWater Solutions

Der Abflussbeiwert beschreibt, welcher Anteil des Niederschlags von einer Fläche abfließt. Nach DWA-A 102 wird zwischen dem Spitzenabflussbeiwert Cs für die hydraulische Bemessung und dem mittleren Abflussbeiwert Cm für Jahresvolumen und Behandlungsbedarf unterschieden.
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B

Behelfsbrücke — Bridges & Culverts Solutions

Eine Behelfsbrücke ist ein zeitlich befristetes Brückenbauwerk, das den Verkehr während Ersatzneubau, Instandsetzung oder im Katastrophenfall aufnimmt. Sie besteht aus vorgefertigten, wiederverwendbaren Tragelementen, wird in kurzer Zeit montiert und nach Lastklassen der DIN 1072 beziehungsweise dem Lastmodell LM1 der DIN EN 1991-2 nachgewiesen.
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Bentonitmatte — GeoTechnical Solutions

Die Bentonitmatte ist eine geosynthetische Tondichtungsbahn aus Natriumbentonit zwischen zwei Geotextilien. Im gequollenen Zustand dichtet sie mit Durchlässigkeiten unter 5 × 10⁻¹¹ m/s, heilt kleine Fehlstellen selbst und ersetzt mineralische Dichtungsschichten in Deponien und im Wasserbau.
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Bewehrte Erde — GeoTechnical Solutions

Bewehrte Erde ist ein Verbundkörper aus verdichtetem Boden und zugfesten Geokunststofflagen im Reibungsverbund. Solche KBE-Konstruktionen ermöglichen steile Geländesprünge ohne massive Betonwand, werden lagenweise mit Abständen von 30 bis 60 cm eingebaut und nach EBGEO bemessen.
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Bodenstabilisierung — GeoTechnical Solutions

Bodenstabilisierung fasst Verfahren zusammen, mit denen ein wenig tragfähiger Boden dauerhaft belastbar gemacht wird, entweder mit Bindemitteln wie Kalk und Zement oder mechanisch mit Geogittern und Geozellen. Der Nachweis erfolgt über Verformungsmodul und CBR-Wert nach den Vorgaben der ZTV E-StB.
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Bodenverbesserung — GeoTechnical Solutions

Bodenverbesserung bezeichnet Maßnahmen, die einen wenig tragfähigen oder zu feuchten Boden einbau- und verdichtungsfähig machen. Grundlage sind die ZTV E-StB, der Nachweis erfolgt über Verformungsmodul und Verdichtungsgrad nach vorheriger Eignungsprüfung.
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Bogenbrücke — Bridges & Culverts Solutions

Eine Bogenbrücke trägt die Lasten überwiegend als Druckkräfte entlang der Bogenachse zu den Kämpfern und erzeugt dabei horizontalen Bogenschub. Als Wellstahlprofil mit Erdüberdeckung wirkt sie als Boden-Stahl-Verbundbauwerk und wird nach RE-ING geplant sowie nach DIN 1076 geprüft.
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Brückenbau — Bridges & Culverts Solutions

Brückenbau umfasst Planung, Bemessung, Ausführung und Erhaltung von Bauwerken, die Verkehrswege über Hindernisse führen. Maßgebend sind die Eurocodes DIN EN 1990 bis DIN EN 1997, die Richtlinien RE-ING und ZTV-ING sowie die wiederkehrende Bauwerksprüfung nach DIN 1076 über eine Nutzungsdauer von 100 Jahren.
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D

DIN 1076 — Bridges & Culverts Solutions

DIN 1076 ist die Norm für Überwachung und Prüfung von Ingenieurbauwerken im Zuge von Straßen und Wegen. Sie legt Prüfarten, Prüfintervalle und Prüfumfang fest. Die Bewertung der Schäden erfolgt nach RI-EBW-PRÜF mit Zustandsnoten von 1,0 bis 4,0, die Dokumentation im System SIB-Bauwerke.
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Drainagerohr — GeoTechnical Solutions

Ein Drainagerohr ist ein gelochtes Rohr, das Sickerwasser aus dem Boden aufnimmt und schadlos ableitet. Unterschieden werden Teil- und Vollsickerrohre in verschiedenen Nennweiten. Verlegung, Gefälle, Filterkies und Filtervlies richten sich nach DIN 4095; Kontrollschächte sichern die Spülbarkeit.
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Dränage — GeoTechnical Solutions

Dränage bezeichnet das Sammeln und Ableiten von Sicker- und Grundwasser, um Bauwerke und Verkehrsflächen vor Wasserdruck und Frostschäden zu schützen. Planung, Bemessung und Ausführung regelt DIN 4095, die für Dränleitungen unter anderem Mindestquerschnitte, Gefälle, Filterstabilität und Kontrollschächte vorgibt.
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Drosselschacht — StormWater Solutions

Ein Drosselschacht ist ein Sonderbauwerk der Kanalisation, das den Abfluss aus einem Rückhalteraum auf einen genehmigten Drosselabfluss begrenzt. Je nach Drosselorgan unterscheiden sich Regelgenauigkeit und Verstopfungsrisiko; maßgebend sind die hydraulische Kennlinie, die Aufstauhöhe und die Zugänglichkeit für die Wartung.
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E

Eisenbahnbrücke — Bridges & Culverts Solutions

Eine Eisenbahnbrücke führt einen Schienenweg über ein Hindernis. Bemessung und Nachweis folgen DIN EN 1991-2 mit dem Lastmodell LM71 sowie den Regelwerken der Deutschen Bahn, insbesondere Ril 804 und Ri-ETS. Bauablauf und Bauweise werden maßgeblich von den verfügbaren Sperrpausen im Fahrweg bestimmt.
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Entwässerung — StormWater Solutions

Entwässerung umfasst das Sammeln, Ableiten, Behandeln und Einleiten von Niederschlags- und Schmutzwasser. Unterschieden werden Misch- und Trennsystem sowie Kanalableitung, Versickerung und ortsnahe Bewirtschaftung. Grundlagen sind DIN EN 752, DIN 1986-100 und DWA-A 118 mit Bemessungsregen und Überstaunachweis.
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Erosionsschutz — GeoTechnical Solutions

Erosionsschutz verhindert den Abtrag von Boden an Böschungen, Dämmen und Gewässerufern. Die Bauweise wird nach der hydraulischen Beanspruchung gewählt, von der Begrünung über Erosionsschutzmatten und Geozellen bis zur Gabionenmatratze, und über Fließgeschwindigkeit und Schubspannung nachgewiesen.
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F

Filtervlies — GeoTechnical Solutions

Ein Filtervlies lässt Wasser durch und hält Bodenteilchen zurück. Es sichert Dränagen, Sickerleitungen und Steinschüttungen gegen Einspülung von Feinkorn. Maßgebend sind Öffnungsweite, Wasserdurchlässigkeit und Robustheitsklasse nach dem Merkblatt M Geok E sowie ein fachgerechter Einbau mit ausreichender Überlappung.
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Frostschutzschicht — GeoTechnical Solutions

Die Frostschutzschicht ist die untere Schicht des Straßenoberbaus. Sie sichert die Frostsicherheit des Aufbaus, verteilt Verkehrslasten und führt Wasser ab. Dicke und Anforderungen ergeben sich aus RStO 12 und ZTV E-StB, üblich sind frostsichere Korngemische der Abstufungen 0/32 und 0/45.
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Fußgängerbrücke — Bridges & Culverts Solutions

Eine Fußgängerbrücke führt Fuß- und häufig Radverkehr über eine Straße, eine Bahnstrecke oder ein Gewässer. Bemessung und Ausstattung richten sich nach DIN EN 1991-2, dem Schwingungsnachweis nach DIN EN 1990 und den Anforderungen der DIN 18040-3 an Barrierefreiheit.
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G

Gabionen — GeoTechnical Solutions

Gabionen sind mit Gestein gefüllte Drahtkörbe, die als Schwergewichtskonstruktion Erddruck aufnehmen. Sie werden aus Doppeldrahtgeflecht oder Punktschweißmatten gefertigt, mit Korngrößen von etwa 60 bis 120 mm befüllt und nach DIN EN 1997-1 sowie bei Rückverankerung nach EBGEO bemessen.
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Geogitter — GeoTechnical Solutions

Ein Geogitter ist ein gitterförmiger Geokunststoff, dessen Öffnungen eine Verzahnung mit dem Korngerüst ermöglichen und Zugkräfte im Boden aufnehmen. Bemessen wird nach EBGEO, indem die Kurzzeitfestigkeit in kN/m über die Reduktionsfaktoren A1 bis A4 auf die Bemessungsfestigkeit der geplanten Nutzungsdauer abgemindert wird.
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Geokunststoffe — GeoTechnical Solutions

Geokunststoffe sind der Oberbegriff für polymere Produkte im Erd-, Grund- und Wasserbau, die trennen, filtern, dränen, bewehren, schützen oder abdichten. Der Normenrahmen umfasst DIN EN 13249 bis DIN EN 13257 sowie EBGEO und M Geok E.
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Geomembran — GeoTechnical Solutions

Eine Geomembran ist eine praktisch wasserundurchlässige Kunststoffdichtungsbahn zur Abdichtung von Becken, Teichen und Deponien. Werkstoff, Dicke, Fügetechnik und Schutzschichten richten sich nach Beanspruchung und Anwendung; Nähte werden als Doppelschweißnaht mit Prüfkanal ausgeführt und auf Dichtheit geprüft.
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Geotextil — GeoTechnical Solutions

Ein Geotextil ist ein wasserdurchlässiges, flächiges Erzeugnis aus Polymerfasern, das im Erd- und Straßenbau die Funktionen Trennen, Filtern, Dränen, Bewehren und Schützen übernimmt. Kennwerte werden nach europäischen Prüfnormen bestimmt, die Robustheit über Geotextilrobustheitsklassen nach M Geok E beschrieben.
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Grünbrücke — Bridges & Culverts Solutions

Eine Grünbrücke ist ein Querungsbauwerk, das Lebensräume über einen Verkehrsweg hinweg verbindet und die Zerschneidungswirkung von Straße oder Bahn mindert. Breite, Substrataufbau und Leitstrukturen richten sich nach dem Merkblatt MAQ der FGSV und den Zielarten des Korridors.
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H

Hangsicherung — GeoTechnical Solutions

Hangsicherung umfasst alle Maßnahmen, die einen Hang oder eine Böschung dauerhaft gegen Rutschung und Erosion stabilisieren. Die Verfahrenswahl richtet sich nach Hangneigung, Bodenart und Wasserverhältnissen. Der Nachweis der Standsicherheit gegen Böschungsbruch erfolgt nach DIN 4084 mit dem Sicherheitskonzept nach DIN EN 1997-1.
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Hochwasserschutz — StormWater Solutions

Hochwasserschutz umfasst alle Maßnahmen, die Schäden durch Überflutung vermeiden oder begrenzen, von technischen Schutzanlagen über natürlichen Rückhalt bis zum Objektschutz. Schutzgrade werden als Jährlichkeit angegeben, der Rechtsrahmen ergibt sich aus dem WHG.
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I

Ingenieurbauwerk — Bridges & Culverts Solutions

Ein Ingenieurbauwerk ist ein Bauwerk im Zuge von Straßen und Wegen mit besonderen statischen und konstruktiven Anforderungen, etwa Brücke, Durchlass, Tunnel, Stützwand oder Lärmschutzbauwerk. Es erhält eine Bauwerksnummer, wird im Bauwerksbuch geführt und unterliegt der Prüfpflicht nach DIN 1076.
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K

Kanalisation — StormWater Solutions

Kanalisation bezeichnet das Netz aus Leitungen, Schächten und Sonderbauwerken, das Schmutz- und Niederschlagswasser einer Siedlung ableitet. Betrieben wird es als Misch- oder Trennsystem; hydraulisch bemessen wird nach DWA-A 118 und DIN EN 752, der Zustand über optische Inspektion beurteilt.
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L

Leichtflüssigkeitsabscheider — StormWater Solutions

Ein Leichtflüssigkeitsabscheider trennt Öle und Kraftstoffe vom Abwasser, bevor dieses in Kanalisation oder Gewässer gelangt. DIN EN 858-1 unterscheidet die Klassen I und II mit unterschiedlichen Ablaufwerten. Die Nenngröße wird nach DIN 1999-100 bestimmt; Wartung und Generalinspektion sind vorgeschrieben.
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Lichte Weite — Bridges & Culverts Solutions

Die lichte Weite ist der freie horizontale Abstand zwischen den Innenflächen eines Bauwerks, gemessen senkrecht zur Bauwerksachse. Sie bestimmt den Abflussquerschnitt von Durchlässen, die Einordnung als Brücke nach DIN 1076 sowie die Anforderungen an Unterhaltung und ökologische Durchgängigkeit.
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M

Muldenversickerung — StormWater Solutions

Die Muldenversickerung führt Niederschlagswasser über eine flache, bewachsene Mulde und eine belebte Oberbodenzone in den Untergrund. Bemessen wird sie nach DWA-A 138; der Flächenbedarf liegt bei etwa 10 bis 20 Prozent der angeschlossenen Fläche und lässt sich mit Rigolen kombinieren.
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N

Niederschlagswasser — StormWater Solutions

Niederschlagswasser gilt als Abwasser, sobald es von bebauten oder befestigten Flächen gesammelt abfließt. Daraus folgen Beseitigungspflicht, wasserrechtliche Erlaubnis und die gesplittete Abwassergebühr. Der Behandlungsbedarf richtet sich nach der Belastung der Herkunftsfläche gemäß DWA-A 102.
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R

Rigole — StormWater Solutions

Eine Rigole ist ein unterirdischer Speicherkörper, der Niederschlagswasser zwischenspeichert und verzögert in den Untergrund abgibt. Bauarten sind Kies-, Kunststoff- und Rohr-Rigolen sowie Mulden-Rigolen-Systeme. Die Bemessung erfolgt nach DWA-A 138 über Speichervolumen, Durchlässigkeit des Bodens und Entleerungszeit.
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Rohrbrücke — Bridges & Culverts Solutions

Eine Rohrbrücke ist im Ingenieurbau ein Boden-Stahl-Verbundbauwerk aus korrugiertem Stahlwellenrohr, das erst mit der verdichteten Überdeckung seine volle Tragfähigkeit erreicht. Der Begriff bezeichnet außerdem Traggerüste für Medienleitungen. Bemessen wird nach den Eurocodes, insbesondere den Verkehrslastmodellen der DIN EN 1991-2.
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Rückhaltebecken — StormWater Solutions

Ein Rückhaltebecken speichert Niederschlagswasser zwischen und gibt es gedrosselt an Kanal oder Gewässer ab. Bauarten reichen vom offenen Erdbecken über Betonbecken und Stauraumkanal bis zum unterirdischen Rohrrückhaltebecken. Das erforderliche Volumen wird nach DWA-A 117 aus Zufluss und Drosselabfluss bestimmt.
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S

Schwammstadt — StormWater Solutions

Die Schwammstadt hält Niederschlagswasser dort zurück, wo es anfällt, speichert, verdunstet und nutzt es. Bausteine sind Entsiegelung, Mulden, Rigolen, Baumrigolen, Retentionsdächer und Zisternen. Rechtlicher Rahmen ist der Vorrang der ortsnahen Beseitigung nach dem Wasserhaushaltsgesetz.
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Starkregen — StormWater Solutions

Starkregen bezeichnet Niederschlag von hoher Intensität in kurzer Zeit, der die Aufnahmefähigkeit von Boden und Kanalnetz übersteigt. Der Deutsche Wetterdienst warnt anhand fester Millimeterschwellen, die Bemessung von Entwässerungsanlagen erfolgt mit Niederschlagshöhen nach KOSTRA-DWD 2020.
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Straßenentwässerung — StormWater Solutions

Straßenentwässerung umfasst das Sammeln, Ableiten, Behandeln und Einleiten des auf Verkehrsflächen anfallenden Niederschlagswassers. Maßgebende Regelwerke sind RAS-Ew und DWA-A 102. Neben Quer- und Längsneigung bestimmen die Verkehrsbelastung und der daraus folgende Behandlungsbedarf die Ausbildung der Anlage.
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Stützmauer — GeoTechnical Solutions

Eine Stützmauer nimmt den Erddruck eines Geländesprungs auf und sichert den Höhenunterschied dauerhaft ab. Bauart, Erddruckansatz und die Nachweise gegen Kippen, Gleiten und Grundbruch richten sich nach DIN EN 1997-1 in Verbindung mit DIN 1054.
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T

Trennvlies — GeoTechnical Solutions

Ein Trennvlies hält Untergrund und Tragschicht dauerhaft getrennt und verhindert Kornvermischung und Materialverlust. Maßgebend sind die Robustheitsklasse nach M Geok E, die mechanischen Kennwerte sowie ein Einbau mit ausreichender Überlappung und Vorkopfschüttung nach ZTV E-StB.
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U

Unterführung — Bridges & Culverts Solutions

Eine Unterführung führt einen Verkehrsweg unter einem anderen Verkehrsweg oder einer Bahnstrecke hindurch. Maßgebend sind die lichten Maße des unten geführten Weges nach RE-ING und Ril 804, die Entwässerung der Wannenlage sowie das Bauverfahren in offener Bauweise oder im Einschub.
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W

Widerlager — Bridges & Culverts Solutions

Das Widerlager ist das Endauflagerbauwerk einer Brücke. Es leitet die Auflagerkräfte in den Baugrund, hält den Erddruck der Hinterfüllung zurück und bildet den Übergang von Damm zu Bauwerk. Nachgewiesen wird es nach DIN EN 1997-1; bei Boden-Stahl-Verbundbauwerken entfällt es.
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