Gabionen sind mit Gestein gefüllte Drahtkörbe, die als Schwergewichtskonstruktion Erddruck aufnehmen. Sie werden aus Doppeldrahtgeflecht oder Punktschweißmatten gefertigt, mit Korngrößen von etwa 60 bis 120 mm befüllt und nach DIN EN 1997-1 sowie bei Rückverankerung nach EBGEO bemessen.
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Ein Geogitter ist ein gitterförmiger Geokunststoff, dessen Öffnungen eine Verzahnung mit dem Korngerüst ermöglichen und Zugkräfte im Boden aufnehmen. Bemessen wird nach EBGEO, indem die Kurzzeitfestigkeit in kN/m über die Reduktionsfaktoren A1 bis A4 auf die Bemessungsfestigkeit der geplanten Nutzungsdauer abgemindert wird.
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Geokunststoffe sind der Oberbegriff für polymere Produkte im Erd-, Grund- und Wasserbau, die trennen, filtern, dränen, bewehren, schützen oder abdichten. Der Normenrahmen umfasst DIN EN 13249 bis DIN EN 13257 sowie EBGEO und M Geok E.
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Eine Geomembran ist eine praktisch wasserundurchlässige Kunststoffdichtungsbahn zur Abdichtung von Becken, Teichen und Deponien. Werkstoff, Dicke, Fügetechnik und Schutzschichten richten sich nach Beanspruchung und Anwendung; Nähte werden als Doppelschweißnaht mit Prüfkanal ausgeführt und auf Dichtheit geprüft.
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Ein Geotextil ist ein wasserdurchlässiges, flächiges Erzeugnis aus Polymerfasern, das im Erd- und Straßenbau die Funktionen Trennen, Filtern, Dränen, Bewehren und Schützen übernimmt. Kennwerte werden nach europäischen Prüfnormen bestimmt, die Robustheit über Geotextilrobustheitsklassen nach M Geok E beschrieben.
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Eine Grünbrücke ist ein Querungsbauwerk, das Lebensräume über einen Verkehrsweg hinweg verbindet und die Zerschneidungswirkung von Straße oder Bahn mindert. Breite, Substrataufbau und Leitstrukturen richten sich nach dem Merkblatt MAQ der FGSV und den Zielarten des Korridors.
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