Ein Retentionsbecken ist ein technisches Speicherbauwerk im Regenwassermanagement, das große Mengen Niederschlagswasser temporär aufnimmt und gedrosselt an die Kanalisation oder ein Gewässer abgibt. ViaCon Hamco baut moderne unterirdische Retentionsbecken aus Wellstahl — flächeneffizient, befahrbar und nach DWA-A 117 dimensioniert.

Maximale Sicherheit auf minimalem Raum schaffen

Ein Retentionsbecken hat eine klare Aufgabe: die bei Starkregen anfallenden Wassermassen sicher zurückzuhalten (Retention), um das Kanalnetz zu schützen. Während offene Becken viel wertvolle Fläche verbrauchen, bietet ViaCon eine moderne Alternative: unterirdische Retentionsbecken aus hochfestem Wellstahl. Sie bieten das benötigte Speichervolumen, ohne sichtbare Grundstücksfläche zu beanspruchen, und können sogar unter befahrenen Arealen installiert werden.

Geringes Gewicht

Unsere Produkte haben ein geringes Gewicht und sind daher einfach zu versenden und zu installieren.

Kurze Installationszeiten

Minimaler Ausrüstungs- und Arbeitsaufwand.

Niedrige Installationskosten

Die Installation erfordert keine zusätzlichen Materialkosten.

Starke Struktur

Es ist nicht erforderlich, eine Lastverteilungsplatte über den Tanks anzubringen.

 

Kundenspezifische Lösungen

Dank unserer eigenen Produktion können wir unsere Produkte anpassen.

Umweltfreundlich

Durch die richtige Pflege des Wassers kann es wieder verwendet werden.

Retentionsbecken — Definition, Normen und Bauarten

Ein Retentionsbecken (auch Rückhaltebecken oder Regenrückhaltebecken genannt) dient der kontrollierten Zwischenspeicherung von Regenwasser, um Kanalnetze und Vorfluter bei Starkregenereignissen zu entlasten. Die Planung und Dimensionierung richtet sich in Deutschland nach dem DWA-Regelwerk — insbesondere DWA-A 117 (Bemessung von Regenrückhalteräumen) und den Vorgaben des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG).

Offene vs. unterirdische Retentionsbecken

Während offene Retentionsbecken große Freiflächen erfordern, ermöglichen unterirdische Retentionsbecken aus Wellstahl eine flächeneffiziente Lösung direkt unter Verkehrsflächen, Parkplätzen oder Grünanlagen. ViaCon Hamco GmbH bietet modulare Systeme, die individuell auf das erforderliche Speichervolumen dimensioniert werden — von kleinen Einzelobjekten bis hin zu kommunalen Großprojekten.

Warum ein Retentionsbecken aus Stahl?

Wellstahlkonstruktionen von ViaCon zeichnen sich durch hohe Tragfähigkeit bei geringem Eigengewicht, schnelle Montage und eine Lebensdauer von über 100 Jahren (feuerverzinkt nach DIN EN ISO 1461) aus. Die Systeme sind befahrbar und erfüllen die Anforderungen der ZTV-Ing. Erfahren Sie mehr über unsere Sickerspeicher-Lösungen, unterirdische Regenspeicher oder die Entlastung der Kanalisation.

Bauarten von Retentionsbecken aus Wellstahl

Je nach erforderlichem Speichervolumen, Grundstücksgeometrie und statischen Anforderungen realisiert ViaCon Hamco drei Hauptbauarten:

1. Rohrretention (Einrohr-Lösung)

Ein einzelnes Wellstahlrohr großer Dimension (bis 3.500 mm Durchmesser) dient als Speicher. Geeignet für mittlere Volumina (50–500 m³) auf langen, schmalen Grundstücken — z. B. unter Zufahrtsstraßen oder Parkplatzreihen.

2. Modulsystem (Mehrrohr-Anlage)

Mehrere parallel verlegte Wellstahlrohre, hydraulisch verbunden über Sammelleitungen. Geeignet für große Speichervolumina (500–10.000 m³) auf kompakter Grundfläche — typische Anwendung: Logistikzentren, Industrieparks, kommunale Großprojekte.

3. Speicherkanal (offene Bogenkonstruktion)

Bogenförmige ViaPlate®-Konstruktion mit Spannweiten bis über 25 m. Bietet sehr großes Speichervolumen bei geringer Bauhöhe. Anwendung: Sanierung bestehender Mulden, Speicheranlagen unter Bahnanlagen.

Welche Bauart für Ihr Projekt optimal ist, hängt von der versiegelten Anschlussfläche, der zulässigen Drosselmenge und den geotechnischen Bedingungen ab. Unsere Ingenieure bemessen Ihre Anlage gemäß DWA-A 117.

Retentionsbecken für Regenwasser: Hochwasserschutz und Gewässerschutz vereint

Ein Retentionsbecken für Regenwasser dient der kontrollierten Rückhaltung und gedrosselten Ableitung von Niederschlagswasser. Durch die Pufferung von Starkregenereignissen schützen Retentionsbecken sowohl die nachgeschaltete Kanalisation als auch angrenzende Gewässer vor Überlastung. ViaCon Hamco GmbH bietet unterirdische Retentionsbecken aus spiralgewelltem Stahl, die gemäß DWA-A 117 und WHG (Wasserhaushaltsgesetz) bemessen und eingebaut werden.

Bemessung und Planung nach DWA-Regelwerk

Die Dimensionierung eines Retentionsbeckens für Regenwasser erfolgt auf Grundlage der angeschlossenen versiegelten Fläche, der örtlichen Niederschlagsdaten (KOSTRA-DWD) und des zulässigen Drosselabflusses. ViaCon Hamco unterstützt Planer und Kommunen bei der Auslegung — von der Vorbemessung bis zur baureifen Detailplanung. Unsere Stahltanks sind in Durchmessern von 1.000 mm bis über 3.000 mm verfügbar und können modular erweitert werden.

Verwandte Lösungen von ViaCon Hamco: Sickerspeicher für die Kombination aus Rückhaltung und Versickerung, Sickertunnel für die flächenhafte Versickerung oder Löschwasserbecken für die Bevorratung von Brauchwasser.

Aufbau und Komponenten eines Retentionsbeckens

Ein Retentionsbecken aus Wellstahl besteht aus mehreren funktionalen Komponenten, die zusammen eine sichere und langlebige Speicheranlage bilden:

  • Speicherkörper — modulare Wellstahlrohre (HelCor® oder ViaPlate®) mit Durchmessern von 1.000 mm bis über 3.000 mm, feuerverzinkt nach DIN EN ISO 1461
  • Zulaufschacht — leitet das Niederschlagswasser von den versiegelten Flächen in das Retentionsbecken
  • Drosselbauwerk — am Auslauf, sorgt für die kontrollierte Wasserabgabe (Drosselabfluss). Details zur Funktionsweise siehe Prinzip der Regenwasserrückhaltung
  • Notüberlauf — sicherer Abfluss bei Überschreitung des Bemessungsregens
  • Inspektionsöffnungen — DN 800 mit verkehrssicheren Schachtabdeckungen für Wartung und Reinigung
  • Bettung und Verfüllung — definierte Korngröße und Verdichtung gemäß ZTV-Erd-StB

Die exakte Konfiguration wird projektspezifisch ausgelegt — abhängig von Speichervolumen, Verkehrslast und örtlichen Boden- und Grundwasserverhältnissen.

Anwendungen

  • Parkplätze
  • Straßen
  • Lagerhäuser
  • Logistikzentren
  • Parks
  • Wohngebiete

Ein zentraler Baustein im Regenwassermanagement

Jedes Retentionsbecken folgt dem Prinzip der Regenwasserrückhaltung, indem es Wasser temporär speichert und gedrosselt abgibt. Technisch gesehen sind unsere Regenspeicher die Basis für jedes unterirdische Retentionsbecken. Damit sind sie Teil moderner Hochwasserschutzsysteme, die für die Klimaanpassung von urbanen Räumen unverzichtbar sind.

Ein Retentionsbecken ist ein technisches Bauwerk zur Zwischenspeicherung von Regenwasser. Es hält das Wasser bei Starkregen zurück (lateinisch „retentio“ = Zurückhaltung) und gibt es gedrosselt an ein Gewässer oder die Kanalisation ab. So werden Hochwasserspitzen in nachfolgenden Systemen vermieden.

Ein unterirdisches Retentionsbecken spart wertvolle Grundstücksfläche, die oberirdisch für andere Zwecke (z.B. Parkplätze, Grünflächen) genutzt werden kann. Es vermeidet offene Wasserflächen, was die Sicherheit erhöht und den Wartungsaufwand (z.B. durch Laub oder Veralgung) reduziert. Zudem fügt es sich unsichtbar in die Landschaft ein.

Unsere Retentionsbecken werden aus leichten, aber extrem stabilen Wellstahlrohren modular zusammengebaut. Diese werden zur Baustelle geliefert und dort in kürzester Zeit in der vorbereiteten Baugrube montiert. Im Vergleich zum Bau eines massiven Betonbeckens ist die Installationszeit um ein Vielfaches kürzer.

Ja. Durch eine hochwertige Feuerverzinkung und optionale zusätzliche Beschichtungen sind unsere Retentionsbecken für eine Nutzungsdauer von über 100 Jahren ausgelegt. Das Material ist unempfindlich gegenüber Setzungen im Erdreich und garantiert eine dauerhaft dichte und sichere Regenwasserspeicherung.

Beide Begriffe werden im deutschen Sprachgebrauch häufig synonym verwendet. Technisch sind sie identisch: Beide bezeichnen ein Bauwerk zur kontrollierten Zwischenspeicherung von Regenwasser mit gedrosselter Abgabe. „Retentionsbecken“ betont den Vorgang der Rückhaltung (lat. retentio), „Rückhaltebecken“ ist die wörtliche Übersetzung. In offiziellen Regelwerken (DWA-A 117) wird beides genannt.

Das erforderliche Speichervolumen wird gemäß DWA-A 117 berechnet. Eingangsgrößen sind: angeschlossene versiegelte Fläche (m²), zulässiger Drosselabfluss (l/s — von der Behörde vorgegeben), Bemessungsregen (KOSTRA-DWD-Daten für den Standort) und gewünschte Bemessungshäufigkeit (in der Regel n = 0,2/a oder n = 1,0/a). Typische Volumina liegen zwischen 30 m³ (Einfamilienhaus-Areal) und 5.000 m³ (Logistikzentrum).

Wellstahl-Retentionsbecken sind in den meisten Größenklassen (50–2.000 m³) wirtschaftlicher als gleichwertige Ortbetonlösungen. Der Vorteil ergibt sich aus geringeren Materialkosten, schnellerer Bauzeit (3–5 Tage statt 4–8 Wochen) und niedrigeren Folgekosten durch wartungsarme Konstruktion. Konkrete Projektpreise berechnen wir nach Anfrage auf Basis der Bemessungsdaten.

Ja. Bei hoch anstehendem Grundwasser werden zusätzliche Maßnahmen ergriffen: dichte Außenbeschichtung des Wellstahls, Auftriebssicherung durch Überschüttungslast oder Verankerung sowie ggf. eine Wasserhaltung während der Bauphase. Unsere Ingenieure prüfen bei jeder Anfrage die geotechnischen Voraussetzungen anhand des Baugrundgutachtens.

Wellstahl-Retentionsbecken sind nahezu wartungsfrei. Empfohlen werden eine Sichtkontrolle alle 2 Jahre und eine Spülung des Speicherraums alle 5–10 Jahre, abhängig vom Sedimenteintrag. Inspektionsöffnungen mit DN-800-Schachtabdeckungen ermöglichen den Zugang. Im Vergleich dazu erfordern offene Becken regelmäßige Mäharbeiten und Laubentfernung.