Regenwasser als Chance für die Umwelt begreifen

Die naturnahe Regenwasserbewirtschaftung verfolgt das Ziel, die negativen Auswirkungen der Flächenversiegelung zu minimieren und den Wasserhaushalt so wenig wie möglich zu stören. Anstatt Regenwasser als Abwasser zu betrachten und schnell abzuleiten, soll es vor Ort gehalten, gereinigt und dem natürlichen Kreislauf wieder zugeführt werden. ViaCon unterstützt dieses Prinzip mit technischen Systemen, die eine effiziente und dezentrale Regenwasserversickerung ermöglichen.

Technische Lösungen für eine naturnahe Regenwasserbewirtschaftung

Eine naturnahe Regenwasserbewirtschaftung stützt sich auf das Prinzip „versickern vor ableiten“. Um dies auch bei großen, versiegelten Flächen zu ermöglichen, sind technische Anlagen erforderlich, die das Wasser sammeln und kontrolliert dem Boden zuführen.

Hierfür sind unsere Infiltrationstanks die ideale Lösung. Sie fungieren als unterirdische Sickerspeicher, die große Wassermengen aufnehmen und langsam an den Untergrund abgeben. So wird die Grundwasserneubildung aktiv gefördert und die Kanalisation vollständig entlastet. Im Vergleich zu offenen Versickerungsmulden haben unsere unterirdischen Systeme den Vorteil, dass sie keinen oberirdischen Platz verbrauchen und auch unter Verkehrsflächen installiert werden können.

Geringes Gewicht

Unsere Produkte haben ein geringes Gewicht und sind daher einfach zu versenden und zu installieren.

Kurze Installationszeiten

Minimaler Ausrüstungs- und Arbeitsaufwand.

Niedrige Installationskosten

Die Installation erfordert keine zusätzlichen Materialkosten.

Starke Struktur

Es ist nicht erforderlich, eine Lastverteilungsplatte über den Tanks anzubringen.

Kundenspezifische Lösungen

Dank unserer eigenen Produktion können wir unsere Produkte anpassen.

Umweltfreundlich

Durch die richtige Pflege des Wassers kann es wieder verwendet werden.

Anwendungen

  • Parkplätze
  • Straßen
  • Lagerhäuser
  • Logistikzentren
  • Parks
  • Wohngebiete

Technische Lösungen für ein ökologisches Ziel

Um die Ziele einer naturnahen Bewirtschaftung in bebauten Gebieten zu erreichen, sind technische Hilfsmittel erforderlich. Die gezielte Regenwasserversickerung ist hierbei die wichtigste Maßnahme. Unsere technische Versickerungssysteme machen dies auch auf großen, versiegelten Flächen möglich und sind somit ein entscheidender Beitrag für eine nachhaltige Wasserwirtschaft.

Die Grundprinzipien sind: 1. Regenwasser dezentral und ortsnah bewirtschaften. 2. Die Versickerung des Wassers in den Boden priorisieren, um den Grundwasserspiegel zu stabilisieren. 3. Die Einleitung in die Kanalisation auf ein absolutes Minimum reduzieren oder ganz vermeiden.

Nicht zwangsläufig. Während die initialen Kosten für ein Versickerungssystem anfallen, spart man langfristig erhebliche Kosten durch den Wegfall der Niederschlagswassergebühr. Ein wirtschaftliches Regenwassermanagement wird oft erst durch eine naturnahe Herangehensweise möglich.

Unsere Systeme sind die „technische Brücke“, die eine naturnahe Regenwasserbewirtschaftung auch in dicht bebauten Gebieten ermöglicht. Ein unterirdischer Sickertunnel kann beispielsweise die Funktion einer großen Versickerungsmulde übernehmen, ohne dass dafür wertvolle Grünfläche geopfert werden muss.

Ja. Ein wichtiger Teil der naturnahen Regenwasserbewirtschaftung ist der Schutz des Grundwassers. Bevor das Wasser versickert wird, muss es eine geeignete Vorreinigung durchlaufen, um Schadstoffe wie Schwermetalle oder Ölrückstände zu entfernen. Je nach Verschmutzungsgrad kommen hierfür z.B. Filteranlagen oder Öl- und Benzinabscheider zum Einsatz.